Wissenschaftliches Kolloquium: E Vull fir d’Kaz – Reichen ehrenamtlicher Vogelschutz und EU-Vogelschutzrichtlnie aus?

Vögel sind relativ leicht zu beobachten und eine der am längsten erforschten Tiergruppe. Vögel eignen sich zudem gut als Bioindikatoren, da ausgewählte Arten, welche bestimmte Habitate repräsentieren, den Zustand von Natur und Landschaft widerspiegeln. Strukturierte Landschaften und nachhaltig genutzte Lebensräume sind nämlich nicht nur für den Erhalt von Vögeln sondern auch zahlreicher weiterer Tier- und Pflanzenarten essentiell. Entsprechend erlauben Bestandstrends der Avifauna Rückschlüsse auf die Entwicklung eines (gesamten) Ökosystems. Standardisiertes Vogelmonitoring sowie, dieses ergänzende, Zufallsbeobachtungen von Vögeln können also Aufschluss über Gefährdungen für und Beeinträchtigungen von Flora, Fauna und deren Habitate geben. Sie sind somit auch ein wichtiges Instrument in der Ausarbeitung von naturschutzfachlichen Maßnahmen und der Ausweisung von Schutzgebieten. Diesbezügliche Herausforderungen, Probleme aber auch Erfolge werden Gegenstand der Veranstaltung sein.

Das Kolloquium spricht ein Publikum aus Ökologie, Natur- und insbesondere Vogelschutz sowie Datensammlung und -verwaltung an und schneidet darüber hinaus Bereiche der Politik und Gesetzgebung an. Es richtet sich an alle Personen, die sich aus beruflichem oder privatem Interesse für den Natur- und Umweltschutz einsetzen oder mit Monitoring(-ergebnissen) beschäftigen (wie etwa Gemeinden, lokale und nationale Behörden, wissenschaftliche Einrichtungen, Forschungsinstitute, Vereine, Schüler und Studenten dieser Bereiche, usw.).

Nächste Haltestelle: Clausen, Rumm

Treffpunkt: 28 Rue Münster, Luxemburg

Organisation:  natur&ëmwelt a.s.b.l., ANF, AGE, MNHN

Kontakt: natur&ëmwelt a.s.b.l, secretariat@naturemwelt.lu, 29 04 04 1